Glasfaseranschluss bis ins Wohnzimmer

Die Basler Wohngenossenschaft „Im Langen Loh“ hat einen Meilenstein gesetzt. Als erste Wohnüberbauung der Schweiz hat sie sich beim Fernsehempfang für eine Fibre to the home- (FTTH-) Anlage, mit Glasfaseranschlüssen bis in die einzelnen Wohnungen, entschieden – und dabei mit 2200 Megahertz Bandbreite gleich noch einen Weltrekord erzielt.

Sind wir frei bei der Wahl der TV- und Radio-Programme? Können wir empfangen was wir wollen? Und wie gut ist die Qualität des Fernsehbildes? Was sind die Anschaffungs- und Unterhaltskosten? Das waren zentrale Entscheidungskriterien bei der Wahl der Genossenschafter für die Installation einer neuen Radio-und TV-Empfangsanlage.
Klar war, dass die Genossenschafter nicht an eine grosse Gemeinschaftsanlage angeschlossen werden wollten. Sie bevorzugen die freie Wahl der Radio- und TV-Programme und wollen sich nicht bevormunden lassen. Das heisst, sie entschieden sich für eine eigene Satellitenempfangs- und Verteilanlage.
Es ging einzig noch um die Entscheidung, ob das altersbedingt sanierungsbedürftige Kupfernetz erneuert werden sollte, oder ob man, wie in anderen Ländern längst üblich, auf ein komplett neues Glasfasernetz (Fibre to the home = FTTH) setzen wollte. Die Genossenschafter entschieden sich für den zukunftsweisenden Schritt und waren dafür bereit etwas mehr zu bezahlen.