Die Zeit ist reif für FTTH
Fortschrittliche Architekten und Elektroplaner haben es schon vor Jahren versucht – und stiessen damals auf taube Ohren. Fibre-to-the-home (FTTH) galt als teuer und unnötiger Luxus. Diese Meinung ist heute nicht mehr haltbar. Glasfaser bis in die Wohnung ist heute eine Notwendigkeit. FTTH wertet Wohnraum auf und entspricht einem rasch zunehmenden Bedürfnis. Das gute alte Kupfernetz hat ausgedient. FTTH ist als zukunftsweisende Technologie mehr als nur Ersatz.
Kein Zweifel, die Nachfrage nach höheren Bandbreiten steigt unaufhaltsam weiter an. Neue Videodienste, immer mehr hochauflösende Fernsehprogramme (HDTV), Digitalradio, Video on demand Highspeed-Internet mit mindestens 100 Mbit/s und Haushalt, IPTV, VOIP, IP-Video-Gaming, störungsfreie Telefonie. Die privaten Haushalte verlangen nach Bandbreiten, die mit den bestehenden Netzstrukturen nicht zu haben sind.
Das « Fiber-to-the-Home Council Europe“ prognostizierte, dass schon 2010 jeder zweite Haushalt einen symmetrischen Zugang mit 100 MBit/s je Richtung verlangen wird –also die doppelte Datenrate, die beispielsweise VDSL maximal als Downstream-Geschwindigkeit bereitstellt. Auch wenn diese Prognose so nicht eingetroffen ist: die Netzplaner sind gefordert, Antworten zu liefern. Viele beantworten sie mit der Abkürzung FTTx. In der Umsetzung heisst das nichts anderes als Kupferleitungen durch optische Leitungen bis in den einzelnen Haushalt zu ersetzen. Damit sind wir bei Fiber-to-the-home oder abgekürzt, FTTH.
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